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Es macht «Pfff». Das ist die Hydraulik. Der Arm geht nach oben. Tom ist wieder frei. Er kann aussteigen. Der Achtjährige aus Hohenölsen ist wieder auf dem Boden angekommen. Sekunden vorher schwebte er in der Luft. Was heißt schweben - er flog. Seine Hände klammerten sich an die Griffe, die Beine baumelten. In 22 Metern Höhe. Er kreiste und schaukelte dabei und beinahe hätte er sich auch noch überschlagen. So ist das bei einem Götterflug.
Götterflug heißt ein Fahrgeschäft im Leipziger Freizeitpark Belantis. Es ist das weltweit einzige seiner Art. Ein Kunstwerk aus Metall, Stahl, Flügeln und Hartschalensitzen. Es ist so beliebt, dass sich seine Fans sogar in Internetforen darüber austauschen. Ein Micha ist der offizielle Rekordhalter im Looping. Er hat angeblich 78 Überschläge in der Minute geschafft. Fast unvorstellbar, denn andere schaffen nicht einmal einen. Es gibt zwei Männer, die dafür zuständig sind, dass Tom und Micha und all die anderen den Götterflug erleben können.
Sie heißen Ralf Fröhlich und Frank Redieß - und sind die Techniker hinter dem Nervenkitzel. Denn wenn Tom morgens um 5.30 Uhr noch gemütlich in seinem Bettchen liegt, machen sich Ralf und Frank bereits am Götterflug zu schaffen. Die beiden Männer sind die ersten an der Anlage und für die Sicherheit zuständig. Noch wenn es dunkel ist, rücken sie an, schließen das Eingangstor des Belantis-Parks auf, schalten das Licht an und los geht es. Die beiden fahren jedoch nicht einfach in der Luft spazieren. Ralf hat es eh mit dem Magen und deswegen nicht so mit kreisenden Bewegungen.
Er nimmt einen gelben Kasten in die Hand und geht damit zu jedem Sitz. Er prüft die Hydraulik. Damit es eben immer «Pfff» macht - nicht zu spät und nicht zu früh. Damit Tom bei 22 Metern Höhe nicht einfach rausfällt. «Das wäre das Schlimmste, was passieren kann», sagt Ralf Fröhlich. Das Zweitschlimmste passiert an diesem Morgen. Es ist so kalt, dass das Hydrauliköl nicht flüssig genug ist und der Götterflug nicht starten kann. Da nutzt es auch nichts, dass Frank noch ein paar Mal mit seinen Daumen auf die grünen Knöpfe drückt, auf denen «Start/Wartung ausführen» geschrieben steht.
Die Techniker können das Gerät noch nicht freigeben. Sie müssen warten bis es wärmer wird und hoffen, dass es wirklich nur an der Temperatur liegt: minus ein Grad. Doch auf die aufgehende Sonne können die Techniker jetzt nicht warten. Bis 10 Uhr müssen noch weitere vier Fahrgeschäfte kontrolliert sein. Eines davon ist das Wahrzeichen von Belantis, es ist schon aus der Ferne zu sehen: die Pyramide. Sie ist 38 Meter hoch. Und wer sich einmal so ein richtiges Kribbeln im Bauch wünscht, der ist genau richtig. Aus der Pyramide können sich Besucher fast kopfüber auf einem Schlauchboot in die Tiefe stürzen. Bei der Wildwasserfahrt namens Fluch des Pharao.
Die Rutsche steht im Tal der Pharaonen. Es gibt zwar kein richtiges Tal, dafür aber sechs Schlauchboote. Die stehen noch im Trockenen. Denn Ralf und Frank müssen erst alles inspizieren, bevor Tausende Liter Wasser in die Kanäle gepumt werden und die Boote starten. In der Pyramide gibt es auch kein Labyrinth, sondern ganz viel Mechanik. Der Hingucker für Technikfans ist ein Fahrstuhl, der die Schlauchboote in 30 Meter Höhe hebt. Vorher rutschen sie über Rollen, werden von Ketten gezogen und hängen an Stahlseilen. Mit einer Taschenlampe in der Hand gucken die Techniker täglich nach dem Rechten.
Auch der Kanal birgt Gefahren. «Einmal mussten wir ein Kaninchen retten», sagt Frank Redieß. Das kam allein nicht mehr raus. Jetzt ist der Fuß vom Kunststoffkrokodil locker. Da kümmern sich die Techniker später drum. Es gibt Wichtigeres zu tun. Das Wasser muss los. Frank drückt auf einen Knopf, in wenigen Augenblicken saugt eine Pumpe Tausende Lieter Wasser an und spült sie in den Kanal. Es dauert nicht viel länger als ein Minute, bis die 500 Meter lange Anlage voll ist. Jetzt wird jedes Boot vom Stapel gelassen - ohne Passagiere.
Zwei Stunden später geht es richtig los. Auch der Götterflug ist dank der Sonnenwärme zu benutzen. Nervenkitzel. Die ersten Kinder nehmen in den Booten Platz, schaukeln erst einige Meter bis zur Pyramide, fahren dann hinein bis hin zum Aufzug. Der sieht nun im Showlicht nicht mehr wie ein Technikmonstrum aus, und dass er die Gäste 30 Meter in die Höhe befördert, bekommt auch keiner mehr mit. Erst oben angekommen, am Loch nach draußen, kurz vor dem Sturz in die Tiefe. Der schöne Blick über den Park dauert nur wenige Sekunden, dann geht es … Luft anhalten und Augen zu ... abwärts und «wusch» sind alle Gäste durchnässt aber sicher unten angekommen. Den Technikern sei Dank.
Die Rutsche ist auch für Ralf etwas, der es eigentlich mit dem Magen hat. «Ich fahre öfter Mal, wenn keine Gäste da sind», sagt er. Sein Kollege Frank nickt zustimmend. Doch sie unterscheiden sich von extremen Besuchern. Denn manche fahren immer wieder, egal ob Götterflug, die Achterbahn Drachenritt oder Fluch des Pharao. Manche haben sogar ein Büchlein dabei und führen eine Strichliste. Die Techniker freuen sich darüber, die Parkbetreiber auch und die Anlagen nehmen keinen Schaden. Technisch nicht und überhaupt. Da ist sich eine Beobachterin sicher: «Man kotzt immer erst neben das Geschäft».
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Belantis beendet eine erfolgreiche Saison
In diesem Jahr besuchten mehr als eine halbe Million Menschen den größten Freizeitpark in Ostdeutschland. Die Saison endete mit einem Tagesrekord.
Mit gut 560.000 Gäste ist Belantis die Nummer Eins in den neuen Bundesländern. Dabei reicht das Einzugsgebiet von Berlin bis Nürnberg. Etwa drei von vier Familien reisen aus einem Umkreis von mehr als 50 km an, um Achterbahn, Wildwasserfahrt und natürlich die neue Attraktion „Götterflug“ zu erleben, die in diesem Jahr ihre Premiere feierte und jüngst mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.
Sinnbildlich für das erfolgreiche Jahr endete die Saison am vergangenen Wochenende mit einem Tagesrekord: Mehr als 10.000 Gästen kamen an einem Tag. Zum Abschied in die Winterpause gab es erstmals ein großes Feuerwerk.
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BELANTIS weiter klar auf Erfolgskurs
Freizeitpark bestätigt Rekordergebnis aus Vorjahr / Tickets für 2010 ab sofort erhältlich
LEIPZIG, 2. November 2009.
Auch in der siebten Saison schreibt der größte Freizeitpark in Ostdeutschland seine Erfolgsgeschichte fort: Mehr als eine halbe Million Gäste zog BELANTIS in diesem Jahr nach Leipzig.
„Unser Konzept geht auf“, beschreibt BELANTIS-Chef Nikolaus Job das Saisonergebnis. „Die Mischung aus Fahrspaß, Showerlebnis und Interaktivität stimmt einfach. Alles gibt’s in hoher Qualität und bis ins Detail familienorientiert.“ Hunderttausende zufriedene Gäste danken es jedes Jahr mit ihrem Besuch: Gut 560.000 Gäste kamen 2009 und bestätigten, BELANTIS ist und bleibt die Nummer Eins in den neuen Bundesländern.
Der jüngste Freizeitpark in Deutschland, bundesweit einer der zehn größten von insgesamt 75, lockt immer mehr Gäste aus der Ferne. Von Berlin bis Nürnberg reicht das Einzugsgebiet inzwischen: Etwa drei von vier Familien reisen aus einem Umkreis von mehr als 50 Kilometer an, um Achterbahn, Wildwasserfahrt und natürlich die Weltneuheit „Götterflug“ zu erleben, die in diesem Jahr ihre Premiere feierte und jüngst mit einem Innovationspreis prämiert wurde. Nikolaus Job freut sich über die positive Resonanz auf die neue Attraktion: „Der Götterflug ist so beliebt, dass sich Fans sogar im Internet darüber austauschen, wie es mit den Loopings so funktioniert. Der Rekord liegt demnach bei 135 Überschlägen!“
Bei Unternehmen erfreute sich BELANTIS in der zurückliegenden Saison ebenfalls zunehmend an Beliebtheit. „Die Nachfrage war in diesem Jahr so groß, dass viele Wochenenden ausgebucht waren und wir auf Werktage ausweichen mussten“, so Nikolaus Job. Vielen Unternehmen – einige davon sind große nationale oder internationale Marken – dient das besondere Flair des Freizeitparks mittlerweile als Plattform, um mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen oder sich einfach bei ihnen zu bedanken.
Höhepunkt und Sinnbild für ein erfolgreiches Jahr war das große Finale am vergangenen Wochenende, das für die Saison mit mehr als 10.000 Gästen einen neuen Tagesrekord hervor brachte. Zum Abschied in die Winterpause gab’s für alle Gäste erstmalig ein fulminantes Feuerwerk.
Pünktlich zu Ostern 2010 öffnet der Freizeitpark am 3. April wieder seine Tore. Tickets für die neue Saison sind – für Weihnachten auch in limitierter Geschenk-Edition – ab sofort auf <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.BELANTIS.de">http://www.BELANTIS.de</a><!-- m --> erhältlich.
Weitere Informationen auf <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.BELANTIS.de">http://www.BELANTIS.de</a><!-- m -->
, statt Internet wäre Forum passend gewesen
Zitat von »"Matty"«
Joa, das das Forum indirekt erwähnt wird ist cool, statt Internet wäre Forum passend gewesen
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Zitat von »"Geier"«
Gab es auch dieses Jahr. Nur vll nicht da wo du warst.
Zitat von »"Ratzeck"«
Und Plakatwerbung machen Sie auch. In Halle konnte man viele Plakate sehen die für das Halloweenfinale geworben haben. In Farbe und Bunt![]()
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